Trockenfutter

Das Trockenfutter ist der Grundpfeiler der Rattenernährung. Pro Tier wird täglich in etwa ein Esslöffel (circa 20 Gramm) benötigt.

Man sollte jedoch hier sich nicht an pure Zahlen halten, sondern seine Tiere beobachten. Ist der Napf zu schnell leer, ist es entweder nicht genug Futter, was eher selten der Fall ist, oder die Tiere bunkern oder picken sich nur die tollsten Sachen raus. Wenn letztere beide Möglichkeiten einzeln oder gemeinsam der Fall sein sollte, sollte man die Menge etwas reduzieren.

Viele kaufen einfach ein Futter aus dem örtlichen Zooladen, wissen dabei aber nicht, was sie ihren Tieren antun.

Die meisten üblichen Trockenfuttersorten enthalten oft Pellets, deren Nährstoffgehalt recht niedrig ist. Zudem enthalten sie oft hinzugefügten Zucker (Melasse, Rübensirup, Zucker) und Farbstoffe, welches ebenfalls nicht sehr gesund für die Tiere ist. Schaut immer auf die Zutatenliste und nehmt Abstand von solchen Futtern. Auch schlecht riechendes, graues oder staubiges Futter sollte da gelassen werden, wo man es gefunden hat.

Lagerung des Futters

Das Futter sollte im Schnitt nicht länger als 4 Monate gelagert werden, da sonst Vitamine verloren gehen und fetthaltige Bestandteile ranzig werden können. Das Lager sollte trocken und abgeschlossen aufbewahrt werden. Das Futter sollte sicher davor sein, dass Schimmel oder Parasiten eindringen können.

Solltet ihr einmal einen Motten- oder Milbenbefall haben, müsst ihr das Futter nicht zwingend wegwerfen. In vielen Fällen klappt es auch, das Futter einmal im Gefrierschrank durchfrosten zu lassen. Jedoch würde ich, in einem solchen Fall, erst einmal in die Runde fragen (am besten ein gutes Foto zur Verfügung stellen), ob das Durchfrosten noch etwas bringt.

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