Liste der erlaubten Frischfutter-Items

Diese Liste beruht auf Erfahrungswerten von diversen Haltern und Züchtern. Es wird keine Verantwortung für eventuelle Allergien und Unverträglichkeiten genommen.

Gemüse »

Aubergine (Melanzani)
enthalten sehr viel Solanin und sollten nicht unbedingt verfüttert werden! Und wenn doch in geringen Mengen und nur gekocht!
Artischocke
wenn, nur gekocht. Roh und/oder unreif sind diese giftig. Daher bitte unterlassen
Bärlauch
Schlecht verträglich, besser nicht füttern!
Blattspinat
wegen des hohen Oxalsäureanteils nur in sehr geringen Mengen verfüttern!
Blumenkohl
roh und gekocht, blähend – vorsichtig anfüttern
Bohnen
rohe Bohnen sind giftig, gekocht können sie zu Blähungen führen, vorsichtig füttern!
Broccoli (Kohlgewächs)
roh und gekocht, stärkt Abwehrkräfte; blähend – vorsichtig anfüttern, nicht zu viel füttern.
Champignons
 schwer verdaulich und ungeeignet für Ratten
Chicorée
die äußeren Blätter sind stark nitratbelastet, vorsichtig füttern
Chinakohl
Kohlsorte, wenn, dann nur in geringsten, gekochten Mengen anbieten
Eisbergsalat
in Maßen füttern wegen Nitrat
Endivien
enthält viel Kalium, Phosphor, Kalzium und Eisen sowie Vit. A,B und C; sowie Inulin (wirkt galle- und harntreibend sowie appetitanregend)
Erbsen
Können roh zu Blähungen führen, vorsichtig füttern! Schale kann sich auch in der Luftröhre festsetzen. Werden jedoch gekocht sehr gerne genommen
Erbsenschoten
im Vergleich zu normalen Erbsen, gut verträglich
Feldsalat (Rapunzel)
in Maßen füttern wegen Nitrat
Fenchelknollen
gut verträglich bei Verdauungsbeschwerden, hoher Mineral- und Vitaminanteil, kann den Urin verfärben
Gartenmelde
in geringen Mengen
Gurken
sie können in großen Mengen zu Matschkötteln führen
Karotten
können den Urin verfärben, können roh und gekocht gegeben werden. Grünes an der Karottenwurzel selbst entfernen.
Karottengrün
nur in geringen Mengen, da es stark kalziumhaltig ist und die Harnsteinbildung begünstigt
Kartoffeln (Erdäpfel)
gekocht verfüttern (enthalten im Rohzustand schlecht verdauliche Stärke); die grüne Stellen und Triebe sind giftig!  Rohe Kartoffeln können Solanin (ein giftiges Alkaloid) enthalten. Solanin ist giftig und kann bereits in geringeren Dosen Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Bei hohem Anteil sogar Vergiftungserscheinungen.
Solanin ist besonders enthalten in den Keimen, grünen Stellen, Schale und darunter. Selbst wir Menschen sollten Kartoffeln mit grünen Stellen komplett wegwerfen. Beim Kochen gehen die Alkaloide übrigens ins Kochwasser über. Wir denken, auch ein „könnte enthalten“ sein, reicht aus, um keine rohen Kartoffeln zu füttern.
Knoblauch
Schlecht verträglich, besser nicht füttern!
Kohlrabi (Kohlgewächs)
blähend – vorsichtig anfüttern!
Kopfsalat
in Maßen füttern wegen Nitrat
Kürbis
alle für den Menschlichen Verzehr geeigneten Kürbisarten dürfen verfüttert werden
Lauch
Zwiebelart – lieber verzichten.
Linsen
Können roh zu Blähungen führen, vorsichtig füttern!
Mais
gefroren, Dosenmais und frisch inkl. Blätter (ungespritzt)  – Achtung: Dickmacher, daher bitte in Maßen füttern
Mangold
Wegen des hohen Oxalsäureanteils nur in sehr geringen Mengen verfüttern!
Okra
bisher keine Infos vorhanden
Pastinaken
sehr gut verträglich
Paprika
Strunk entfernen dieser enthält Solanin, Paprika enthalten viel Vit C
Petersilienwurzel
gut verträglich; vorsicht bei Schwangerschaft
Pilze
schwer verdaulich und ungeeignet für Ratten
Porree
Schlecht verträglich, besser nicht füttern!
Radieschen
kann zu Verdauungsproblemen führen, ist zu scharf. Bitte unbedingt verzichten!
Rettich
Schwach giftig – unverträglich!
Rhabarber
Schwach giftig – unverträglich! Kann zu Krämpfen bis hin zu Herzlähmungen führen, enthalten viel Oxalsäure – vor allem in der Schale, welches die Calciumaufnahme im Körper verhindert, bei entsprechender Veranlagung kann die Bildung von Nierensteinen gefördert werden.
Rote Beete / Rote Rüben
Ist zwar eine Vitaminbombe, aber wegen des hohen Oxalsäureanteils (Oxalsäure verhindert die Calciumaufnahme im Körper und kann bei entsprechender Veranlagung die Bildung von Nierensteinen (AUA!) fördern), nur in geringen Mengen verfüttern, Kot und Urin verfärben sich rot! Am besten, wenn, gekocht und/oder getrocknet füttern
Rotkohl
Kohlsorte, stark blähend, nicht geben!
Rucola (Rauke)
in Maßen füttern wegen Nitrat
Salat
 bei (der leider üblichen) Überdüngung kann sich viel angesammeltes Nitrat in giftiges Nitrit umwandeln, von daher eher selten und wenig geben. Kopfsalat ist meist am stärksten betroffen!
Salatgurke – immer wieder lecker, kalorienarm 🙂
Sellerie (Stangen-, Knollen-)
dürfen komplett mit Blättern verfüttert werden
Spargel
bisher keine Infos vorhanden
Spinat
Siehe Salat
Enthält viel Oxalsäure, welches die Calciumaufnahme im Körper verhindert, bei entsprechender Veranlagung kann die Bildung von Nierensteinen gefördert werden.
Am besten gekocht und in Maßen verfüttern.
Steckrübe/Kohlrübe
Nahrhaftes und Vitaminhaltiges Wintergemüse
Stielmus
Siehe Salat
Süßkartoffel
roh oder gekocht verfüttern
Tomaten (Paradeiser)
Grün entfernen (giftig!); Tomaten können bei Überfütterung zu Durchfall führen
Topinambur
die gesamte Pflanze kann verfüttert werden
Weisskohl, Wirsingkohl
Kohlsorten, bläht stark, nicht geben!
Zucchini
gut verträglich
Zwiebel
Schlecht verträglich, besser nicht füttern!

Obst »

nur 2 – 3 x die Woche in kleinen Mengen als Leckerchen verfüttern; zuckerhaltige Früchte können Durchfall und Diabetes fördern!
Ananas
in sehr geringen Mengen, besser gar nicht
Apfel
Kerne entfernen, enthalten Blausäure
Apfelsine
Zitrusfrucht, lieber nicht geben
Apfelbeeren (Aronia)
getrocknet in geringen Mengen
Aprikose (Marille)
ohne Kerne in geringen Mengen; können zu Durchfall führen
Avocado
manche Avokadosorten sind sogar schwer giftig für Ratten und alle Avocadosorten führen in unreifem Zustand zu Durchfall
Bananen
Sehr selten in kleinen Mengen geben, können zu Verstopfung führen, sind sehr Zuckerhaltig
Berberitze
in geringen Mengen
Birnen
fressbar
Brombeeren
fressbar
Clementinen
die enthaltenen Säuren reizen die Schleimhäute und säuern den Urin zu stark an, besser gar nicht füttern
Cherimoya
können bei Verzehr zu schweren Verdauungsstörungen führen und sollten nicht gegeben werden
Cranberries
getrocknet in geringen Mengen
Curuba
können bei Verzehr zu schweren Verdauungsstörungen führen und sollten nicht gegeben werden
Erdbeeren
Blätter können mit verfüttert werden
Elsbeere
keine Infos vorhanden
Felsenbirne
in geringen Mengen
Granatapfel
können bei Verzehr zu schweren Verdauungsstörungen führen und sollten nicht gegeben werden
Grapefruit
Zitrusfrucht, bitte nicht geben!
Guave
können bei Verzehr zu schweren Verdauungsstörungen führen und sollten nicht gegeben werden
Hagebutte (Rose)
hoher Vitamin C – Gehalt
Heidelbeeren
Nur ein bis zwei die Woche, Blätter und Äste der Pflanze dürfen gegeben werden
Himbeeren
Nur ein bis zwei die Woche
Holunder (Holler)
Beeren getrocknet in geringen Mengen, Äste besser nicht
Honigmelone
fressbar
Johannisbeeren (Ribiseln)
Nur ein bis zwei die Woche, Blätter und Äste der Pflanze dürfen gegeben werden
Kirschen
ohne Kerne in geringen Mengen; können zu Durchfall führen
Kiwi
Fruchtsäuren reizen die Haut und säuern den Urin an
Kornelkirschen (Dirndln)
keine Infos vorhanden
Kumquat
die enthaltenen Säuren reizen die Schleimhäute und säuern den Urin zu stark an, besser gar nicht füttern
Litschi
können bei Verzehr zu schweren Verdauungsstörungen führen und sollten nicht gegeben werden
Limette
die enthaltenen Säuren reizen die Schleimhäute und säuern den Urin zu stark an, besser gar nicht füttern
Mandarinen
die enthaltenen Säuren reizen die Schleimhäute und säuern den Urin zu stark an, besser gar nicht füttern
Mango
ohne Schale und Kern in sehr geringen Mengen; können bei Verzehr zu Verdauungsstörungen führen
Maracuja
können bei Verzehr zu schweren Verdauungsstörungen führen und sollten nicht gegeben werden
Maulbeeren
in geringen Mengen
Mehlbeeren (Echte -)
in geringen Mengen
Melone (Wassermelone)
Fressbar – Schale bitte säubern
Mirabelle
ohne Kerne in geringen Mengen; können zu Durchfall führen
Mispel
in geringen Mengen
Nektarine
ohne Kerne in geringen Mengen; können zu Durchfall führen
Orangen
die enthaltenen Säuren reizen die Schleimhäute und säuern den Urin zu stark an, besser gar nicht füttern
Papaya
können bei Verzehr zu schweren Verdauungsstörungen führen und sollten nicht gegeben werden
Pfirsich
ohne Kerne in geringen Mengen; können zu Durchfall führen
Pflaume
ohne Kerne in geringen Mengen; können zu Durchfall führen
Physalis
können bei Verzehr zu schweren Verdauungsstörungen führen und sollten nicht gegeben werden
Pitahaya
können bei Verzehr zu schweren Verdauungsstörungen führen und sollten nicht gegeben werden
Pomelo
die enthaltenen Säuren reizen die Schleimhäute und säuern den Urin zu stark an, besser gar nicht füttern
Preiselbeeren
getrocknet in geringen Mengen
Rhabarber
enthalten viel Oxalsäure von daher lieber drauf verzichten oder wenn dann nur in Kleinstmengen und geschält sowie gekocht. Auf keinen Fall die Blätter verfüttern
Quitte
bisher keine Infos vorhanden
Sanddorn
keine Infos vorhanden
Scheinquitte
keine Infos vorhanden
Schlehbeeren
keine Infos vorhanden
Speierling
keine Infos vorhanden
Stachelbeeren
in geringen Mengen, keine Äste wegen Stacheln
Sultaninen
die enthaltenen Säuren reizen die Schleimhäute und säuern den Urin zu stark an, besser gar nicht füttern
Vogelbeeren (Eberesche)
getrocknet in geringen Mengen
Weintrauben
Ohne Kern, Schale enthält viel Gerbsäure
Zitronen
die enthaltenen Säuren reizen die Schleimhäute und säuern den Urin zu stark an, besser gar nicht füttern
Zuckermelone
fressbar
Zwetschge
ohne Kerne in geringen Mengen; können zu Durchfall führen

Kräuter – Blätter – Blüten – Äste »

Äste aller heimischen Obstsorten dürfen grundsätzlich in den Rattenkäfig (Achtung bei Stacheln!)
Ackersenf
in kleinen Mengen
Ahorn
nur kleine Mengen
Anis
fressbar
Aloe Vera
GIFTIG!
Bärlauch
Schlecht verträglich, besser nicht füttern!
Basilikum
ist krampflösend, appetitanregend und wirkt beruhigend.
Beifuß
fressbar
Berufskraut
in geringen Mengen
Birke
nur in geringen Mengen; Blätter wirken stark harntreibend, enthält viel Gerbsäure
Blutwurz
bisher noch keine Infos vorhanden!
Bockshornklee
wirkt milchbildend
Bohnenkraut
bisher noch keine Infos vorhanden!
Borretsch (Gurkenkraut)
fressbar
Braunelle
bisher noch keine Infos vorhanden!
Breitwegerich
gut bei Erkältungskrankheiten
Brennnesselkraut
Nur getrocknet verfüttern, wirkt Harntreibend (auch als Tee bei Nieren- und Blasenproblemen)
Brunnenkresse
bisher noch keine Infos vorhanden!
Brombeerblätter
getrocknet verfüttern; frisch nur aufgehängt wegen den Stacheln
Buche (Rotbuche)
stark oxalsäurehaltig, nur in kleinen Mengen geben
Chili
zu scharf – nicht füttern!
Currykraut
bisher noch keine Infos vorhanden!
Dill
enthält viele Vitamine, wirkt Appetitanregend, behebt Magenverstimmungen und ist krampflösend.
Dost
fressbar
Eberraute
deren ätherische Öle können sich gesundheitsschädigend auswirken – nicht füttern!
Echinacea (Roter Sonnenhut)
stärkt das Immunsystem
Eibe
in allen Pflanzenteilen GIFTIG! ; das Fruchtfleisch wäre fressbar – nicht empfehlenswert, da der Kern hoch giftig ist!
Eiche
in sehr geringen Mengen; enthalten einen extrem hohen Anteil an Tanninen
Engelwurz
bisher noch keine Infos vorhanden!
Erle
fressbar
Esche
nicht alle Eschenarten sind geeignet, die Früchte/Beeren und Knospen dürfen nicht verfüttert werden.
Estragon
bisher noch keine Infos vorhanden!
Färberdistel
bisher noch keine Infos vorhanden!
Fenchel
Knolle und Samen wirken verdauungsfördernd und entblähend; milchbildend
Fetthenne (Mauerpfeffer)
bisher noch keine Infos vorhanden!
Fichte
Äste nur ohne Rinde (Harz!); frische Blattaustriebe fressbar
Frauenmantel
Blüten und Blätter – Innerlich blutbildend, blutreinigend, krampflösend, milchproduktionsfördernd
Nach einer Gebärmutter-OP oder bei derer Entzündung, Atemwegserkrankungen, eitrigen Wunden als abgekühlter Tee zum Spülen und waschen bei eitrigen Wunden
Galgant
bisher noch keine Infos vorhanden!
Gänseblümchen
fressbar
Gänsedistel (Milchdistel)
fressbar
Gänsefingerkraut
bisher noch keine Infos vorhanden!
Giersch
„Gewöhnlicher Giersch“ schmeckt ein wenig nach Petersilie.
Glockenblumen
bisher noch keine Infos vorhanden!
Golliwog
Eine Zierpflanze die sich als Tierfutter zu eignen scheint.
Gundermann
fressbar
Günsel (Kriechender -)
fressbar
Grüner Hafer
fressbar
Grüner Weizen
fressbar
Haselnussblätter/-äste
fressbar
Hainbuche
hoher Gerbsäureanteil, vor dem Verfüttern auf Pilzbefall untersuchen und selten anbieten
Hirtentäschelkraut
nicht an schwangere Tiere verfüttern, wirkt wehenfördernd!
Holunder (Holler)
Blüten fressbar, Beeren nur getrocknet
Hopfen
Blüten fressbar
Huflattich
bisher noch keine Infos vorhanden!
Ingwer
in geringen Mengen bei Erkältungserscheinungen; als Tee oder roh
Johannisbeerblätter/-äste
fressbar
Johanniskraut
wirkt stimmungsaufhellend
Kamille
wirkt positiv bei Verdauungsbeschwerden und Atemwegserkrankungen – auch als Tee; nicht an Schwangere!
Kapuzinerkresse
frisch oder getrocknet
Kardamom
bisher noch keine Infos vorhanden!
Katzengras
 Cyperuns-Arten besser nicht füttern, da die Blätter sehr scharfkantig sind. Selbst gezogene, oder Katzengras, das aus Getreide-Saaten gezogen wurde, können gerne gefüttert werden.
Kastanie (Roß-)
unverträglich; enthalten verschiedene darmreizende Wirstoffe
Kerbel
bisher noch keine Infos vorhanden!
Kiefer (Latsche)
Äste nur ohne Rinde (Harz!); frische Blattaustriebe fressbar
Klee (Rot-)
in geringen Mengen
Knoblauch
Schlecht verträglich, besser nicht füttern!
Knoblauchsrauke
bisher noch keine Infos vorhanden!
Knöterich
bisher noch keine Infos vorhanden!
Kohldistel
bisher noch keine Infos vorhanden!
Koriander
bisher noch keine Infos vorhanden!
Kornblumenblüten
fressbar
Kresse
die handelsüblichen kleinen Kresse werden von einigen Ratten sehr gern genommen, andere hingegen finden es wohl „widerlich“. Dennoch gilt es hier Vorsicht walten zu lassen, denn sie können aufgrund der enthaltenen Senföle für die Ratten zu scharf sein. Deshalb nur mit Vorsicht und sicherheitshalber in keinen großen Mengen reichen und schauen, ob es die Ratten annehmen.
Kreuzkümmel
bisher noch keine Infos vorhanden!
Kümmel
bisher noch keine Infos vorhanden!
Kurkuma
bisher noch keine Infos vorhanden!
Labkraut
fressbar
Lavendel
wirkt beruhigend
Liebstöckel (Maggikraut)
fressbar
Linde
die Blätter wirken stark harntreibend
Löffelkraut
bisher noch keine Infos vorhanden!
Lorbeer (Gewürz-)
bisher noch keine Infos vorhanden!
Löwenzahn
gesamte Pflanze wirkt Harntreibend, kann den Urin rötlich verfärben, dürfen komplett mit Blüten verfüttert werden
Lungenkraut
Innerlich schleimlösend, blutreinigend Bronchitis, Erkältung, Katharr der oberen Atemwege,
Darmentzündungen, Blasenentzündungen, Augenentzündungen, abgekühlten Tee zum Trinken anbieten oder
für Wundwaschungen
Luzerne
durch den hohen Eiweißanteil bindet Luzerne Kalzium im Körper, außerdem ist der Kalziumanteil extrem hoch.
Mädesüß
fressbar
Majoran
fressbar
Malve
fressbar
Margertite
bisher noch keine Infos vorhanden!
Meerrettich (Kren)
zu scharf, besser nicht füttern!
Melde
fressbar
Melisse (Zitronenmelisse)
fressbar
Minzen
auch als Tee; nicht an Schwangere
Möhre (Wilde -)
in sehr geringen Mengen
Mutterkraut
Innerlich entzündungshemmend, krampflösend, blutreinigend, Eitrige Wunden, Gelenkentzündungen, Erkältungen,
Asthma, Husten, abgekühlten Tee zum Trinken anbieten
Muskat
Vergiftungsgefahr!!
Nachtkerze
bisher noch keine Infos vorhanden!
Nelkenwurz
bisher noch keine Infos vorhanden!
Oregano
fressbar
Pappel
fressbar
Petersilie
nicht an schwangere Tiere verfüttern, wirkt wehenfördernd, ist stark kalziumhaltig, natürliches Antibiotikum
Pfefferminze
auch als Tee; nicht an Schwangere
Pfennigkraut
fressbar
Pimpinelle
bisher noch keine Infos vorhanden!
Platterbse
bisher noch keine Infos vorhanden!
Portulak
bisher noch keine Infos vorhanden!
Quendel (Feldthymian)
siehe Thymian
Quecke
bisher noch keine Infos vorhanden!
Queller
bisher noch keine Infos vorhanden!
Rainfarn
besser nicht geben!
Rainkolh
bisher noch keine Infos vorhanden!
Ringelblumenblüten
fressbar
Rohrkolben
bisher noch keine Infos vorhanden!
Rose
in allen Teilen fressbar (Vorsicht Stacheln!)
Rosmarin
bisher noch keine Infos vorhanden!
Salbei
nicht bei säugenden Müttern – wirkt abstillend!
Sauerampfer
fressbar in geringen Mengen
Schabzigerkraut (Brotklee)
bisher noch keine Infos vorhanden!
Schafgarbe
nicht an schwangere, wirkt wehenfördernd!
Schaumkraut
bisher noch keine Infos vorhanden!
Schlüsselblume
bisher noch keine Infos vorhanden!
Schnittknoblauch
Schlecht verträglich, besser nicht füttern!
Schnittlauch
Schlecht verträglich, besser nicht füttern!
Sonnenblumen
Sonnenblumen dürfen komplett angeboten werden.
Spitzwegerich
gut bei Erkältungskrankheiten
Stevia
bisher noch keine Infos vorhanden!
Stiefmütterchen
bisher noch keine Infos vorhanden!
Storchenschnabel
in geringen Mengen
Süßdolde
bisher noch keine Infos vorhanden!
Süßholz
bisher noch keine Infos vorhanden!
Taglilien
Blüten
Tamarinde
bisher noch keine Infos vorhanden!
Tanne
Äste nur ohne Rinde (Harz!); frische Blattaustriebe fressbar
Taubnessel
fressbar
Teufelskralle
bisher noch keine Infos vorhanden!
Thuje
GIFTIG!
Thymian
auch als Tee; gut bei Erkältungskrankheiten
Topinambur
fressbar in allen Teilen
Ulme
fressbar
Veilchen
bisher noch keine Infos vorhanden!
Vergissmeinnicht
fressbar
Vogelmiere
fressbar
Wacholder
besser nicht füttern!
Waldmeister
nicht fressbar!
Waldehrenpreis
Innerlich beruhigend, schleimlösend, harntreibend
äußerlich juckreizstillend, Hautprobleme, Blasen- &
Nierenprobleme, Magenschwäche, Bronchitis
Wasabi
zu scharf, besser nicht füttern!
Wasserlinsen (Entengrütze)
fressbar
Wasserminze
fressbar, nicht an Schwangere
Wegwarte
fressbar
Weidenröschen
bisher noch keine Infos vorhanden!
Weißdorn
Blätter, Blüten und Früchte (Vorsicht Stacheln!)
Wermut
ungeeignet als Futter!
Wicke
fressbar
Wiesenkerbel
bisher noch keine Infos vorhanden!
Ysop
bisher noch keine Infos vorhanden!
Zichorie (Wegwarte)
fressbar
Zimt
besser nicht füttern!
Zitronengras
bisher noch keine Infos vorhanden!
Zwiebel
Schlecht verträglich, besser nicht füttern!
Zypresse
GIFTIG!
Ungeeignete Zweige
Die Blätter, Rinden und vor allem die Kerne von Prunusarten wie Kirsche, Pflaume, Pfirsich etc. enthalten Amygdalin, das durch enzymatische Aufspaltung zu Blausäure zerfällt. Blätter und Zweige dieser Bäume sollten nicht als Alleinfutter angeboten werden, Kerne dürfen nicht verfüttert werden. Nadelhölzer wie Tannen (z.b. Rottanne, Weißtanne, Edeltanne), Fichte etc. sind unverträglich aufgrund der ätherischen Öle und des klebenden Harzes. Thuja, Zypressen und Eibe sind giftig. Kastanie enthalten verschiedene darmreizende Wirkstoffe. Eichen enthalten einen extrem hohen Anteil an Tanninen und sind somit giftig (Kastanien und Eicheln sind unverträglich).
Giftiges
Die hier aufgezählten Pflanzen sind schwach bis stark giftig. Teilweise können die Tiere sie in geringen Mengen fressen, ohne Probleme zu bekommen, andere Pflanzen hingegen sorgen für starke Vergiftungen.
Agave, Aloe Vera (unbehandelt), Alpenveilchen, Amaryllis, Anthurie, Aronstab, Azalee, Bärenklau, Bärlauch, Berglorbeer, Bilsenkraut, Bingelkraut, Bittersüßer Nachtschatten, Blauregen, Bocksdorn, Bohnen, Buchsbaum, Buschwindröschen, Christrose, Christusdorn, Efeu, Eibengewächse, Einblatt, Eisenhut, Essigbaum, Farne, Fensterblatt, Fingerhut, Gartenwicken, Geranien, Ginster, Goldregen, Gundermann, Hahnenfuss, Hartriegel, Heckenkirsche, Herbstzeitlose, Holunder, Hundspetersilie, Hyazinthe, Ilex, Jakobsgreiskraut, Kalla, Kartoffelkraut, Kirschlorbeer, Lebensbaum, Liguster, Lilien, Lonicera, Lupine, Maiglöckchen, Mistel, Narzissen, Oleander, Osterglocke, Primel, Rebendolde, Robinie, Sadebaum, Sauerklee, Schachtelhalm, Schierling, Schneebeere, Schneeglöckchen, Schöllkraut, Seidelbast, Sommerflieder, Stechapfel, Tollkirsche, Wacholder, Wolfsmilchgewächse (alle), Wunderstrauch, Zypressenwolfsmilch.

Nüsse/Kerne »

Buckeckern
fressbar mit Schale
Edelkastanie (Maroni)
fressbar gekocht, in kleinen Mengen, als Leckerchen. Scheinen ähnlich, wie Erdnüsse Dickmacher zu sein.
Eichel
besser nicht füttern wegen den Gerbstoffen!
Erdnüsse
fressbar (kann in Schale Pilzsporen enthalten)
Haselnüsse
fressbar (kann in Schale Pilzsporen enthalten)
Kastanie (Rosskastanie)
nicht fressbar!
Kokosnuss
frisch oder getrocknet, auch mit Schale
Kürbiskerne
fressbar mit Schale
Macadamia
fressbar
Mandeln
nur Süßmandeln verfüttert, Bittermandeln enthalten Blausäure und sind giftig
Muskatnuss
nicht fressbar!!!
Paranüsse
 sehr fetthaltig, nur relativ kurz haltbar, wenig füttern.!
Pecannüsse
fressbar
Pinienkerne
fressbar
Pistazien
bisher noch keine Infos vorhanden!
Sheanuss
bisher noch keine Infos vorhanden!
Sonnenblumenkerne
fressbar mit Schale
Walnüsse
fressbar (kann in Schale Pilzsporen enthalten)

Eiweißfutter »

 nur 2-3x die Woche, sofern im Hauptfutter kein Eiweiß enthalten ist
Ameiseneier
getrocknet
Bachflohkrebse  (Gammarus)
getrocknet
Bienenmaden (Wachsmaden)
lebend, besonders eiweißhaltig
Buffalowürmer
getrocknet
Daphnien (Wasserfloh)
getrocknet
Eier
hartgekocht
Fisch
Lachs gekocht, Shrimps, Thunfisch im eigenem Saft (Vorsicht: schadstoffbelastet)
Fleisch
Huhn, Pute, Rind, Kaninchen – alles besser gekocht oder getrocknet
Fliegenlarven
getrocknet
Garnelen
unbehandelt, getrocknet
Grillen
getrocknet oder lebend (Vorsicht, wenn sie auskommen!)
Heimchen
getrocknet oder lebend (Vorsicht, wenn sie auskommen!)
Hundeleckerchen
salz- und zuckerfrei, sehr wenig
Hüttenkäse
wegen eventueller Laktoseintoleranz besser laktosefrei
Joghurt
wegen eventueller Laktoseintoleranz besser laktosefrei
Käse
wegen eventueller Laktoseintoleranz besser laktosefrei
Katzenleckerchen
salz- und zuckerfrei, sehr wenig; auf den Tauringehalt achten
Mehlwürmer
getrocknet oder lebend; sind sehr fetthaltig (~40%), selten geben
Quark (Topfen)
wegen eventueller Laktoseintoleranz besser laktosefrei; kann in großen Mengen zu Durchfall führen
Trockenfisch
in geringen Mengen
Zophobas
getrocknet oder lebend; sind sehr fetthaltig (~40%), selten geben

Infos zu den als schädlich angegebenen Inhaltsstoffen »

Oxalsäure

ist eine weit verbreitete, wasserlösliche, organische Pflanzensäure. Oxalsäure reagiert im Körper mit Calcium, es stört den Calciumstoffwechsel. Die lebensnotwendigen Ca-Ionen werden in Form von unlöslichem Calciumoxalat ausgefällt. Das Calcium kann seine Funktion im Körper nicht mehr erfüllen. Das Calciumoxalat ist Hauptbestandteil von Nierensteinen, es verstopft als Blasenschlamm die Harnwege. Eine hohe Konzentration an Oxalatsäure im Futter kann also zu Nierenerkrankungen, Blasensteinen und Calciumstoffwechselstörungen führen.

Pflanzen mit hohem Oxalsäuregehalt können an gesunde Tiere durchaus in geringen Mengen verfüttert werden. Von einer dauerhaften Fütterung ist abzuraten. Tiere mit Nierenschädigung sollten auf diese Lebensmittel verzichten.

Solanin

ist ein schwerlösliches, toxisches Alkaloid einiger Nachtschattengewächse (Solanaceae)(es ist z.B. in den grünen Stellen von Kartoffelknollen und Tomaten zu finden). Folgen von zu hoher Solaninkonzentration im Futter sind unter anderem: Magenbeschwerden, Darmentzündungen, Nierenreizungen, bzw. Entzündungen, Durchfall, und in schlimmen Fällen eine Auflösung der roten Blutkörperchen, Störungen der Kreislauf- und Atemtätigkeit sowie Schädigungen des zentralen Nervensystems.

Grüne Stellen bei Kartoffeln sowie die Keime sind zu entfernen. Kartoffeln sollten aber ohnehin aufgrund ihres hohen Stärkegehaltes nur sehr, sehr selten auf dem Speiseplan stehen. Grüne Tomaten, sowie grüne Stellen an den Tomaten und die Pflanzen dürfen nicht verfüttert werden, rote ausgereifte Tomaten gelten als unbedenklich.

Nitrat

ist eine Verbindung aus den Elementen Stickstoff und Sauerstoff. Pflanzen benötigen den Stickstoff des Nitrates zum Aufbau von Eiweiß. Nitrat selber ist nicht giftig, es ist aber die Vorstufe des gesundheitsschädigenden Nitrits. Im Körper wird das Nitrat von Mikroorganismen zu Nitrit reduziert. Nitrit ist giftig. Zeichen einer Nitritvergiftung sind: Speicheln, Durchfall, Muskelzittern, Schwäche, Taumeln, Zyanose.

In geringen Mengen ist ein Verzehr Nitrathaltiger Nahrungsmittel unbedenklich. Jedoch sollten stark belastete Lebensmittel wie z.B. Kopfsalat, Endivie, Eissalat, Feldsalat, Spinat, Stielmangold, Rote Bete etc. nicht als Hauptfutter eingesetzt werden. Hin und wieder ein Salatblatt ist bei einer abwechslungsreichen Fütterung unbedenklich.
Blausäure (Cyanwasserstoff)
ist eine nahezu farblose, brennbare, flüchtige und wasserlösliche Flüssigkeit, die nach Bittermandeln riecht. In reiner Form ist es extrem giftig, in Pflanzen ist es meist nur in sehr geringen Mengen enthalten. Durch die massive Einnahme von Blausäure, bzw Cyaniden die im Körper zu Blausäure aufgespalten werden, kommt es zu einer Blockade der Zellen (grob vereinfacht), sie können keinen Sauerstoff mehr aufnehmen und die Zellen sterben ab. Als Folge einer solchen Vergiftung kommt zu Krämpfen, meist zuerst zu Bauchkrämpfen, Durchfall und im weiteren Verlauf zu Atemnot und schlimmstenfalls zum Tod.
Normalerweise ist ein wenig Blausäure im Futter kein Problem für die Tiere. Man geht sogar davon aus, dass Tiere, die hin und wieder cyanid-/blausäurehaltige Rinden aufnehmen weniger Parasiten im Darm haben. Um eine starke Vergiftung herbei zu führen, müssen die Tiere unnatürlich viel Blausäure aufnehmen, das geht eigentlich nur mit hochgiftigen Pflanzen oder bei einer sehr einseitigen Fütterung. Blausäure ist in den Steinen von Steinobst (Pfirsich, Nektarine, Pflaume) vorhanden, angeblich auch in geringer Menge in den Blättern und Rinden der Pflanzen, ist der Stein zerbrochen, findet sich Blausäure auch in der Frucht. Auch in den Kernen von Kernobst ist Blausäure vorhanden (aber pro kg Tiergewicht müsste etwa eine Handvoll Kerne gefressen werden, um eine Wirkung zu erzielen).

Anmerkung: Es wird in dieser Liste absichtlich nicht auf Warnungen bezüglich stark gespritzter Futtermittel eingegangen. Sicher sind einige Gemüse oder Obstsorten teilweise stark belastet, aber diese Belastungen sind schwankend und z.B. im Biogemüse kaum zu finden. Teilweise sind Warnungen auf Produkte einzelner Länder beschränkt.  Grundsätzliche Warnungen wie: „Gurken sind immer stark gespritzt und sollten nicht gegeben werden“ sind ungenau und manchmal auch ziemlich falsch.

Ebenso gibt es hier keine Warnungen, wenn ein Lebensmittel einen gerade neu entdeckten krebserregenden oder sonst wie krank machenden Stoff enthält, denn solche Berichte sind oft das Produkt purer Panikmache und von den Medien aufgepusht und dadurch darf man sich wirklich nicht zu sehr verunsichern lassen. Zwar werden immer wieder in einzelnen Lebensmitteln schädliche Stoffe entdeckt, aber für gewöhnlich in so minimalen Mengen, dass es lächerlich wäre, sie alle hier als gefährlich aufzulisten – es bliebe für die Tiere nichts mehr zu fressen übrig, wenn wir das konsequent durchziehen würden. Beispiel, der ausgesprochen gesunde Fenchel wird seit einigen Jahren als gefährlich eingestuft, weil er eine geringe Menge Safrol enthält. Im Fenchel ist der Anteil an Safrol so gering, dass er medizinisch nicht von Bedeutung ist. Krebserregend wirkt Safrol nur in größeren Mengen (wie z.B. in der Muskatnuss – durch das Muskatnuss Öl wurde Safrol als Droge und Krebserregend bekannt). Wie immer, wenn dann solche „neuen“ Erkenntnisse im Internet verbreitet werden, stürzten sich Halter drauf und verteufelten fortan alles was Safrol enthält, egal, wie gesund es auch sein mag. (Zitat von diebrain.de)

Quellen: Facebookgruppe „Ratten“ – Dokument erstellt von B. MayerRattenwelt.de – FutterlisteBubus Rattery – FutterlisteDiebrain.de – Frischfutterliste