Integrationsmethoden

Verhaltensweisen bei einer Integration:

 

Aufgestellte Haare (borsteln) und fauchen sind normale Drohgesten.

Gegenseitiges Besteigen oder Drehen auf den Rücken sind Dominanz- und Unterwerfungsgesten, die die Festlegung der Rangordnung dienen.

Die Ratten müssen die ganze Zeit über gut im Auge behalten werden, denn Ratten können schnell sein, vor allem mit ihren Zähnen.Geduld und Zeit sind besonders wichtig! Immer die Ratten bestimmen den Verlauf und die Geschwindigkeit der Integration!Sollte eine Integration nicht sauber abgeschlossen werden, kann es sogar nach Wochen später zu blutigen Kämpfen im Käfig kommen.

In einigen seltenen Fällen kann es vorkommen, dass es Ratten gibt, die nicht integrierbar sind.Sollte eine einzelne Ratte wegen ihrer Aggressivität trotz mehrfacher, ausführlicher Versuche nicht zu einem Rudel integrieren lassen, muss man gut überlegen, was für die Ratte dann am besten ist. Bei Böcken bleibt als letzter Schritt noch die Kastration, die helfen kann, auch wenn so ein operativer Eingriff immer ein großes Risiko darstellt. Man muss, wie bei jeder OP, mit Risiken rechnen; im schlimmsten Fall mit  dem Tod der Ratte.

 

Veraltete und nicht geeignete Vorgehensweisen bei Integrationen:

  • Käfige nebeneinander stellen
  • Käfige zwischen den Integrationsparteien tauschen
  • die Integration in einem Käfig statt finden lassen (auch wenn der Käfig neutral ist, ist das falsch und gefährlich)

 

Integrationsmethode 1 »

Schritt 1:

Die alteingessenen Ratten und die neuen Ratten setzt man am Besten auf neutralem Gebiet das erste Mal zusammen. Neutrales Gebiet ist ein Areal, in dem sie normalerweise nicht herumlaufen dürfen. Beispielsweise ein Tisch (aufpassen, dass keiner abstürzt!), ein Sofa oder ein Bett. Das Areal muss nicht groß sein. Ideal ist es, wenn die Rattis gleichzeitig dort zusammen gesetzt werden. Eventuell benötigt man dabei die Hilfe einer zweiten Person.

Beim ersten Zusammentreffen kann es zu vielerlei Verhaltensweisen kommen. Fell aufstellen (borsteln), fauchen, quieken, schubsen, boxen, zwangsputzen, am Popo schnüffeln… Das ist alles normal. Es darf auf keinen Fall eingegriffen werden. Ein Eingreifen ist nur dann erforderlich, wenn Blut fließt.

Das erste Zusammentreffen auf neutralem Gebiet sollte in der Regel nicht länger als 10 Minuten dauern, da die Rattis sonst schnell überfordert sind. Danach kommt jede Partei wieder in ihren Käfig zurück.

Schritt 2:

Am nächsten Tag dürfen die beiden Parteien im gewohnten Auslauf der alteingesessenen Ratten zusammen laufen. Manchmal ist es sinnvoll, wenn der Auslauf durch eine Auslaufabsperrung etwas kleiner gemacht wird, damit die Rattis sich miteinander beschäftigen und sich nicht so weit aus dem Weg gehen.

Diesen Vorgang wiederholt man dann jeden Abend so lange, bis die Rattis sich im Auslauf wie ein Rudel verhalten. Das kann durchaus schon mal eine Weile dauern. Manche Rattis vertragen sich schon nach 4-5 Tagen. Andere brauchen 2-3 Wochen, um die Rangordnung zu klären. Gebt den Rattis lieber zuviel Zeit, als zu wenig. Immerhin müssen die Nasen den Rest ihres Lebens unter einem Dach verbringen. Da lernt man sich vorher besser gut kennen und stellt ein paar gemeinsame Regeln auf.

Schritt 3:

Wenn die Rattis sich im Auslauf wie ein Rudel verhalten, also alles harmonisch ist, reinigt man den Käfig, in den am Ende alle einziehen sollen. Er muss nicht geruchsneutral gemacht werden (das geht auch gar nicht), sondern einfach einmal grundgereinigt. So, wie die Wochenreinigung. Also Käfig, Zubehör und Co., alles ordentlich schrubben.

Ideal ist es, wenn die Rattis dann aus dem Auslauf selbstständig in den frisch gereinigten Käfig klettern können und die Tür noch eine Weile offen bleibt. Sollten die Neuen mit den „Alten“ im Käfig Meinungsverschiedenheiten bekommen, können die Neuen aus dem Käfig flüchten.

Wenn das nicht geht, setzt die Rattis am Besten gleichzeitig in den sauberen Käfig.

Wichtig ist, dass die Rattis danach nicht allein gelassen werden. Am Besten legt man diese „erste gemeinsame Nacht“ auf ein Wochenende, wo man lange aufbleiben und zur Not neben dem Rattenkäfig nächtigen kann.

Sollte es zu heftigen Streitereien im Käfig kommen, ist es besser, die Parteien wieder zu trennen. Das sollte auf keinen Fall als scheitern hingenommen werden. Es bedeutet nur, dass die Rattis noch etwas mehr Zeit brauchen, bis sie bereit sind, einen Käfig miteinander zu teilen. In dem Fall kehrt man einfach zu Schritt 2 zurück und probiert Schritt 3 ein paar Tage später nochmal.

Schritt 4:

Sind die ersten 24 Stunden im gemeinsamen Käfig harmonisch verlaufen, ist das Gröbste erstmal überstanden. Wichtig ist aber, weiterhin ein Auge auf die Rattis zu haben.

Integrationsmethode 2 »

1. Schritt:

Tägliche Treffen auf neutralem Boden, wo noch keine der beteiligten  Ratten vorher war. Häufig bewährt hat sich da die Badewanne oder ein Teil des Badezimmers, weil man dort gut neutral wischen kann; bitte eine Decke unterlegen gegen kalte Füße.Diese Treffen täglich von anfangs wenigen Minuten steigern bis man sie mehrere Stunden (!) zusammen lassen kann und alles friedlich bleibt  (das kann mind. 1 Woche, je nach Verhalten der Ratten, auch deutlich länger dauern).

2. Schritt:

 Tägliche Treffen im normalen Auslaufbereich der bisherigen Ratten. Sollte der Bereich sehr groß sein, ist es empfehlenswert, erstmal einen Bereich von ca. 2-3 m² abzutrennen, damit sie sich nicht komplett verteilen und kaum Kontakt zustande kommt.Auch  hier erst eher kurze Treffen und so lange täglich steigern, bis sie  sich mehrere Stunden (!) am Stück friedlich verstehen (auch das wird mind. 1  Woche dauern, evtl. auch länger).

3. Schritt:

 Den Käfig sehr gründlich reinigen, evtl. Gegenstände umstellen und dann alle Ratten zusammen einziehen lassen; natürlich alle die folgenden Stunden und Tage sehr genau beobachten.

 

Für den Notfall ist es sinnvoll, wenn man bei den Treffen dicke Handschuhe, etwas zusammengerollt Zeitung oder eine Blumenspritze mit Leitungswasser dabeihat. Denn wenn es zu heftig werden sollte, müssen die Parteien sofort getrennt werden und im Eifer des Gefechts unterscheiden die Ratten nicht zwischen dem Gegner und einem menschlichen Finger.

Integrationsmethode 3 – Transport-Box-Methode »

Integrationsmethode 3 – Transport-Box-Methode

 

Die Transportboxmethode ist eine Standardintegrationsmethode in England und hat eine hohe Erfolgsquote. Die Originalanleitung kann hier nachgelesen werden: http://www.fancyratsforum.co.uk/viewtopic.php?f=13&t=52. Für alle die sich mit dem Englischen schwer tun, habe ich unten eine deutsche Anleitung geschrieben die zum größten Teil eine Übersetzung des obigen Artikels darstellt:

Kurze Zusammenfassung der Transportbox-Methode:

Diese Methode lehnt sich an die Vergesellschaftungsmethode für Mäuse an. Die Ratten treffen sich 1x an einem kleinen neutralen Ort und kommen dananch alle in eine Transportbox in der die Ratten zusammenbleiben bis alle Ratten entspannt sind und zusammen kuscheln. Anschliessend wird das Revier vergrößert (mittelgrosser leerer Käfig) und die Einrichtung (offene Hängematten, Kuschelsachen) wird Schrittweise hinzugefügt. Im letzten Schritt ziehen dann alle in den Endkäfig. Die Tiere werden bis zum Ende der Integration NICHT getrennt (Außer es kommt zu Blutvergießen)!

Vorteile:

– Integration auf kleinem Bereich bedeutet weniger Raum für Revierverhalten und Besitzansprüche (Dominanz muss daher nicht ins Extreme gehen).

– Sehr effektiv bei ängstlichen Ratten die sich auf neutralem Boden durch Flucht der Integration entziehen würden und durch die ständige Angst täglich von neuem einem enormen Stress ausgesetzt werden. Durch Vermeidung kann keine Rangordnung ausgebildet werden.

– Ein kleinerer Bereich verhindert auch das Wegrennen und Hinterherjagen von Ratten (geringere Chance von Verletzungen da die meisten Verletzungen während der Integration beim Hinterherjagen entstehen).

– Einzelratten die integriert werden müssen nicht wochen- oder manchmal gar monatelang alleine leben. Mehrere Wochen sind eine sehr lange Zeit für ein soziales Tier.

– Die Methode erlaubt es den Ratten die Rangordnung schnell (im Vergleich zu täglich neuen Treffen) und ohne Einfluss des Menschen auszubilden. Der Stress wird daher auf eine sehr kurze Zeit reduziert. Bei täglich neuen Treffen kann sich durch die ständige Trennung viel Frustration und dadurch Aggressionen ausbilden, da die Tiere durch die ständige Trennung die Rangordnung nicht klären können.

Nachteile:

– Problematisch bei Tieren: die ein sehr aggressives Verhalten aufzeigen.

– Ratten die lange in Einzelhaltung gelebt haben und daher Probleme haben die Kommunikation der anderen Ratten zu verstehen tun sich generell bei Integrationen schwer

Vorgehen:

  1. Zunächst wird eine Transportbox benötigt. Der Bereich muss klein genug sein dass die Tiere sich nicht komplett aus dem Weg gehen können. Daher hängt die Größe der Transportbox von der Anzahl der Ratten ab. Idealerweise hat der Käfig nicht zu viel Platz nach oben, damit die Ratten nicht nach oben flüchten oder gejagt werden. Eine Transportbox ohne Gitter ist ideal da eine Flucht nach oben verhindert wird. Eine Katzentransportbox funktioniert gut für 4-6 Ratten. Bei mehr Ratten kann eine größere Plastikbox mit Gitterabdeckung verwendet werden. In die Transportbox werden dann wenn möglich 2 Wasserquellen angebracht (z.B. Nippeltränken) und das Trockenfutter wird auf dem Boden lose verstreut damit niemand Besitzansprüche an eine Schüssels stellen kann. Es darf kein Einstreu benutzt werden bei dem sich die Ratten darunter verstecken können (Handtuch, Fleece etc.).

 

  1. Die Ratten treffen sich zunächst auf neutralem Boden in einem kleinen abgegrenzten Bereich (Badewanne oder Dusche mit Handtuch damit keiner rutscht, Sofa etc.). Die Ratten können entweder alle zusammen in den neutralen Bereich gesetzt werden oder bei einem sehr starken Alphatier kann dieses zunächst mit den Neulingen zusammengesetzt werden. Wenn er entspannt ist können dann die anderen Tiere nach und nach (von ruhigstem bis schwierigstem Tier) hinzugesetzt werden. Dadurch sind die Neulinge nicht sofort überwältigt und wenn das Alphatier kein Problem mit den Neuen hat greift er oft ein wenn eines der anderen Tiere anschließend zu grob wird. Wenn es kein starkes Alphatier im Rudel gibt dann beginne mit der ruhigsten Ratte. Dieses erste Treffen auf neutralem Grund erlaubt es dem Halter einen ersten Eindruck zu gewinnen.

DIE GRUNDREGEL AUF NEUTRALEM BODEN SOWIE IM WEITEREN VERLAUF DER INTEGRATION: ES WIRD NICHT EINGEGRIFFEN SOLANGE KEIN BLUT FLIESST! Rangeleien, Kämpf, auf den Boden drücken, hinterherjagen und quietschen sind normal und sollten nicht unterbrochen werden! Borsteln, seitlich auf die andere Ratte mit dem Kopf nach unten zugehen ist hingegen ein Anzeichen starker Aggression und könnte darauf hindeuten dass die Ratte plant das andere Tier zu Beißen. In so einem Fall versuche zunächst die Ratte durch ein lautes Geräusch (klatschen) abzulenken. Reagiert eine oder mehrere Ratten sehr aggressiv auf neutralem Boden und es kommt zu Verletzungen dann muss die Integration beendet werden. Ansonsten besteht die Gefahr dass es zu Verletzungen in der Transportbox kommt. Nicht alle Ratten verstehen sich und manches Mal passt es einfach nicht oder eine andere Methode funktioniert eventuell besser in diesem Fall. Bei hormonell bedingten Aggressionen hilft meist eine Kastration.

  1. Setze die Transportbox nun auf den neutralen Boden und lass sie ein- und ausgehen bevor die Türe geschlossen wird. Es ist normal dass die dominantere Ratte etwas rauer mit den anderen Tieren umgeht. Durch den geringen Platz sollte es dabei aber nicht zu Verletzungen kommen. Die dominantere Ratte wird versuchen die neuen Ratten auf den Rücken zu drücken wobei ein Gerangel und quieken ganz normal ist. Idealerweise unterwirft sich die schwächere Ratte da sie nicht flüchten kann. In dem Fall sollte die Dominate Ratte wieder von ihr ablassen. Das Verhalten kann mehrfach erfolgen und die dominante Ratte bleibt auch mal etwas länger auf der unterworfenen Ratte sitzen. Allerdings sollte sie die andere Ratte jetzt nicht ständig ohne Unterbrechung piesacken und unterwerfen. Bei Quicken, fauchen, zwangsputzen usw. darf nicht eingegriffen werden. Nur bei Bissverletzungen wird die Integration unterbrochen.

Möglicherweise reagieren die neun Ratten sehr abwehrend, stehen starr und aufrecht in einer Ecke, hissen und zeigen womöglich Zähne um die andere Ratte daran zu hindern sich ihr zu nähern. Sollte dies über einen längeren Zeitraum andauern, hilft es oft die Transportbox durch das Haus zu tragen, oder sich ins Auto zu setzen und eine Runde um den Block zu fahren. Die Unsicherheit durch die neue Umgebung führt oft dazu dass die Ratten Sicherheit bei den anderen Ratten suchen und dadurch schnell erkennen dass die anderen Ratten keine Gefahr darstellen.

  1. Wenn alle zusammen schlafen, dann lass sie noch mindestens eine Stunde in der Transportbox, oder gegebenenfalls über Nacht falls es länger dauert bis sich alle beruhigt hatten. Dies kann eine Stunde dauern, oder wenn es schlecht läuft auch 1-2 Tage. Wird die Integration abends gestartet, dann ist es oft besser sie über Nacht in der Transportbox zu lassen.
  1. Wenn der vorige Schritt erfolgreich war dann können die Ratten in einen mittelgroßen Käfig ziehen (z.B. Hasenkäfig). Nach Möglichkeit hat der Käfig mehr Lauffläche als Höhe und ist einstöckig. (Ich selber nutze einen Käfig mit einer Größe von 80cm x 50cm x 37,5cm für ca. 5 Tiere). Die Tiere kommen zunächst ohne Einrichtung in den Käfig. Es sollten wiederum 2 Wasserquellen angeboten werden. Das Futter wird lose im Käfig verstreut oder es werden 2 Näpfe angeboten. Einen Teil der Einstreu der Transportbox kann für diesen Käfig genutzt werden. Zunächst werden die rangniedrigsten Ratten in den neuen Käfig gesetzt, gefolgt von den ranghöheren. Es ist völlig normal dass es wieder zu neuen Rangeleien kommt. Die Ratten werden beobachtet bis sie sich beruhigen. Anschliessend kann dann das Zimmer verlassen werden (aber bleibe zunächst in Hörweite). Sobald sie regelmäßig zusammen schlafen (am besten in gemischten Gruppen in denen neue und alte Ratten zusammenschlafen) kann der Käfig langsam eingerichtet werden. Zunächst wird eine offene Hängematte hinzugefügt (keinem geschlossenen Häuschen in denen eine Ratte in die Ecke getrieben werden kann oder eine dominante Ratte einen Besitzanspruch ergreift!). Zu dem Zeitpunkt können auch ein paar Sachen wie Seile oder Äste hinzugefügt werden. Dieser Schritt kann oft eine Woche dauern (2 Wochen wenn e seine schwere Inti ist). Wenn du Zweifel hast, dann lasse sie lieber etwas länger in diesem Käfig oder setze sie zurück in diesen Käfig wenn es im Endkäfig zu Problemen kommt.
  1. Die Tiere können nun in den Endkäfig ziehen (der vorher gut geputzt wurde, um ihn so neutral wie möglich zu machen). Oft hilft es zunächst nur eine Ebene anzubieten (Inventararm). Eine offene Hängematte die schon im Zwischenkäfig genutzt wurde kann mit in den neuen Käfig übernommen werden um den gemeinsamen Geruch in den Endkäfig zu transferieren. Zusätzliches Inventar (wenn möglich das gleiche aus dem Zwischenkäfig) und Ebenen werden nach und nach hinzugefügt.
  1. Ganz am Anfang (Transportbox und erste Zeit im Zwischenkäfig) sollte kein Auslauf angeboten werden da es durch den größeren Platz zu Aggressionen kommen kann da die Gruppe noch keine stabile Bindung ausgebildet hat. Auslauf wird zunächst in einem kleinen neutralen Bereich angeboten und kann dann nach und nach erweitert werden.

Dies ist EINE Integrationsmethode die, wenn richtig ausgeführt, sehr erfolgreich ist. Es gibt allerdings mehrere Integrationsmethoden aus gutem Grund. Ratten Individuen sind und nicht jede Methode ist für jede Ratte gleich gut geeignet.

Geschrieben von Eva Hls.

Probleme bei der Integration »

Im Käfig streiten die Ratten sich dauernd und im Auslauf vertragen sie sich – was nun?

Manchmal hilft es, wenn man den Käfig etwas verkleinert und die Einrichtungsgegenstände auf ein Minimum beschränkt. Das heißt, eine Etage absperren, auf der die Rattis sich aufhalten dürfen (Engraummethode) und nur ein Haus mit zwei Eingängen. Zwei Eingänge sind wichtig, damit niemand in der Falle sitzt, wenn eine andere Rattz den Eingang belagert.

Außerdem natürlich Futter und Wasser.

Auf diese Weise werden die Rattis gedrängt, sich miteinander zu beschäftigen und ihre Probleme zu klären.

Beim ersten Zusammentreffen springen die Ratten aufeinander zu und beißen sich sofort heftig.

In diesem Fall hat eine Integration keinen Zweck. Denn wenn Ratten sich so verhalten, ist eins 100 %ig klar: Sie mögen sich nicht. Und sie werden sie niemals mögen. In dem Fall müssen andere Integrationspartner gesucht werden. Auf jeden Topf passt ein Deckel!

Die Ratten halten sich im Käfig immer voneinander getrennt auf (etagenweise). 

Auch hier hilft es, die Rattis auf einer Etage „zusammen zu pferchen“, denn offenbar haben sie noch Klärungsbedarf und gehen sich deshalb aus dem Weg.

Für Integrationen gibt es kein Patentrezept und auch keine Garantie. Das liegt daran, dass jede Ratte anders ist und so ist auch jede Integration anders.

Quellen:

 http://rattige-infos.cms4people.de/109.html

http://www.info.notrattenhilfe.de/index.php/integration

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